Roadbook, Tourbeschreibung, Schwierigkeitsgrade


Über die Navigation mit dem Roadbook ...

RoadbookMit unseren Roadbooks navigieren Sie so, wie es auch auf vielen Rallyes üblich ist. Wichtige Wegpunkte sind in einer Art Tabelle untereinander aufgelistet. Jede Zeile (auch Roadbook - Bild genannt) ist so ein Wegpunkt. In der ersten Spalte sind die Entfernungs-angaben (mit Gesamt- und Teilkilometern), in der zweiten die Richtungsangaben (mit Pfeilen und Symbolen) und in der dritten GPS-Koordinaten und weitere Hinweise.

Die GPS Nutzer wird es freuen, dass wir zu jedem Wegpunkt Koordinaten in unsere Roadbooks eingetragen haben. Diese beziehen sich immer auf das WGS 84 Kartendatum und sind immer im Format 00° 00,000` geschrieben. Bitte stellen Sie Ihr Gerät entsprechend ein.

Die Kilometerangaben sind mit einem genau eingestellten Tripmaster ermittelt. Wir empfehlen immer nach Teilkilometern zu fahren, dh. an jedem Wegpunkt den Tacho, oder wenn vorhanden den Tripmaster zu nullen. Das funktioniert am genauesten da sich kleine Tachoabweichungen sonst immer weiter addieren. Außerdem werden Sie auch des Öfteren die Roadbookstrecke verlassen und eigene Wege erkunden, was die Gesamtkilometer dann sowieso durcheinander bringt.

GPS und Tripmaster sind natürlich nicht zwingend erforderlich, erleichtern aber die Navigation.

Wichtig ist, dass Sie die Angaben im Roadbook genau beachten. Vor allem bei sehr dicht auf einander folgenden Wegpunkten kommt man schnell mal durcheinander. An Kreuzungen und Abzweigen die wir im Roadbook nicht eingezeichnet haben, bleiben Sie bitte immer auf dem Hauptweg. Das muss nicht immer geradeaus sein. Das Roadbook lesen Sie von oben nach unten. In die kleinen Bilder mit den Pfeilen kommen Sie aber immer von unten herein gefahren. Diese Stelle ist mit einem Punkt gekennzeichnet. Auf den zweiten Punkt (Mitte des Bildes) beziehen sich die Entfernungsangaben. Die Pfeile und Symbole sind eigentlich eindeutig, sodass wir keine extra Legende dafür zeichnen. Die Beteutung des Sternchensymbols (*) ist immer in der rechten Spalte beschrieben.

Für eine möglichst reibungslose Fahrt, haben wir uns bei der Erstellung der Roadbooks größte Mühe gegeben. So weisen wir zB. auf kurze Distanzen (unter 100 m zum nächsten Bild), immer schon ein Bild vorher extra hin. Oder wenn nach langen Distanzen ein wichtiger Abzweig folgt, haben wir immer versucht kurz vorher noch einen zusätzlichen / eindeutigen Wegpunkt zu setzen. Beispiel: Nach einem 10 Kilometer langen Abschnitt (mit relativ großen Tachoabweichungen), folgen in einem Dorf  mehrere Abzweige dicht aufeinander. Damit Sie durch die Abweichungen nicht den falschen erwischen, haben wir kurz vorher, (zB. am Ortseingangsschild) einen Wegpunkt gesetzt. Von dort sind es dann nur 500 Meter (mit entsprechend geringen Tachoabweichungen) bis zur entscheidenden Kreuzung.

Das klingt jetzt alles viel komplizierter als es ist. Nach kurzer Zeit werden Sie sich an das Fahren nach Roadbook gewöhnt haben. Wenn Sie dann nicht mehr vergessen, den Tacho zu nullen, und die kleinen Entfernungen unter 100 m gut abschätzen können, funktioniert das einfach und zügig.


Über die Tourbeschreibungen ...

Unsere Tourbeschreibungen zu den Roadbooks enthalten hauptsächlich Informationen zur Anfahrt, Strecke und Landschaft. Weniger jedoch zu allgemeinen touristischen Sehenswürdigkeiten, Land und Leuten. Wer also wissen will wann die Kirche von "Dings" erbaut, der Ort "Bums" das erste mal geschichtlich erwähnt wurde oder wieviele Flughörnchen sich im Nationalpark tummeln, sollte zusätzlich noch einen Standard-Reiseführer mitnehmen. Die können das einfach besser als wir. 

Am Anfang jeder Tourbeschreibung ist der Ausgangspunkt des dazugehörigen Roadbooks beschrieben. Dieser ist meist eine Tankstelle, ein Kreisverkehr oder ein Campingplatz und ist mit jeder gängigen Karte leicht zu finden.

Auf einer Tourübersichtskarte sehen Sie auf einen Blick die Lage der einzelnen Touren. Wer nicht jede Nacht woanders verbringen will, kann sich mit dieser Karte grob orientieren und überlegen wann er welche Tour von wo aus anfährt.


Über unsere Schwierigkeitsgrade ...

1
Nahezu komplett auf Asphalt. Wenn überhaupt, nur kurze, glatte und verdichtete Schotterabschnitte. Mit Pkw ohne Allrad befahrbar.

2
Deutlich höherer Anteil an unbefestigten Wegen, kleinere Steine, mittlere Auf- und Abfahrten, kleinere Auswaschungen und Löcher möglich. Mit SUV gut befahrbar, mit Pkw ohne Allrad weitgehend befahrbar.

3
Viele unbefestigte Wege, Schotter, grobe Steine, recht steile Auf- und Abfahrten, mittlere Verschränkungspassagen, mittlere Auswaschungen, flache Wasserdurchfahrten, leichter Kontakt mit Sträuchern und Zweigen möglich. Einige SUV`s oder deren Fahrer kommen hier an ihre Grenzen. Für erfahrene Geländewagenfahrer kein Problem. Der einheimische Panda 4x4 macht`s meistens auch noch.

4
Schweres Gelände, Schotter, große Steine, Felsen, steile Auf- und Abfahrten, schwierige Verschränkungspassagen, tiefe Auswaschungen, mittlere Wasser- und Flussdurchfahrten, starker Kontakt mit Sträuchern, Ästen und Zweigen möglich. Nicht für SUV geeignet.

5
Extremes Gelände, nur für Profis, Trial- und Trophyerfahrung von Vorteil.


Bitte beachten Sie auch, dass der Schwierigkeitsgrad in einigen Regionen stark von der Jahreszeit und den Witterungsbedingungen abhängig ist. Des Weiteren hat jeder eine individuelle Auffassung davon, was schwierig und was leicht ist. Auch die Definition und Grenzen zwischen Geländewagen, SUV und Cross-Over sieht wohl jeder etwas anders. Das Gleiche gilt für Enduros, Motorräder und Quads.


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